Länger ist nicht immer besser. Diese Weisheit gilt für Hochzeitsreden und Zeitschriftenartikel genauso wie fürs Webdesign.
Wenn du ein einfaches Produkt verkaufen oder ein Event bewerben möchtest, brauchst du nicht unbedingt eine komplexe, mehrseitige Website, um deine Botschaft zu vermitteln. Manchmal reicht eine einzige Seite, die Besucher:innen so schnell wie möglich zur gewünschten Aktion führt.
Hier findest du einen Leitfaden zu One-Page-Websites mit den wichtigsten Tipps, um deine eigene aufzubauen.
Was ist eine One-Page-Website?
Eine One-Page-Website besteht aus einer einzigen HTML-Seite. Alle notwendigen Informationen, Abschnitte und Inhalte befinden sich auf nur einer Seite. Oft enthalten solche One-Pager scrollbare Bereiche oder Links in einem Inhaltsverzeichnis, die zu verschiedenen Teilen der Seite navigieren.
One-Page-Websites (auch Single-Page-Websites genannt) zeichnen sich durch folgende Merkmale aus:
- Reduzierte Struktur: Anders als herkömmliche Websites mit mehreren Seiten für unterschiedliche Inhalte vereint eine One-Page-Website alles auf einer einzigen Landingpage.
- Minimale Navigation: Da Besucher:innen nicht viele Orte haben, zu denen sie navigieren können, lässt sich die Seite mit Ankerlinks leicht bedienen. Diese scrollen beim Klick zu einem bestimmten Abschnitt der Seite.
- Vereinfachte User Experience: Das One-Page-Design konzentriert sich auf eine nahtlose und unkomplizierte User Experience (UX) und macht mehrfaches Laden von Seiten überflüssig.
- Mobilfreundlich: One-Page-Websites sind häufig für mobile Geräte optimiert und bieten eine konsistente, flüssige User Experience auf verschiedenen Bildschirmgrößen.
Anwendungsfälle für One-Page-Websites
- Kleines Produktsortiment
- Produktlaunches
- Dienstleistungen
- Event-Promotion
- Landingpages für Marketingkampagnen
- Portfolio-Seiten
- Online-Lebensläufe
- App-Vermarktung
Wenn du alle relevanten Informationen auf einer einzigen Seite bündelst, kannst du mit einer effektiven One-Page-Website eine fokussierte, ansprechende User Experience bieten.
Hier sind einige gängige Anwendungsfälle für One-Page-Websites:
Kleines Produktsortiment
Wenn du nur ein Produkt – oder eine kleine Kollektion – verkaufst, brauchst du möglicherweise keine eigene Produktseite für jeden Artikel. Wahrscheinlich benötigst du auch keine Kollektionsseiten, die diese Produkte gruppieren. Eine One-Page-Website kann dein Produkt ins Rampenlicht rücken und gleichzeitig genug Platz für werbliche Inhalte bieten (wie positive Bewertungen und Produktbilder), die für den Verkaufsabschluss nötig sind.
Produktlaunches
One-Page-Websites eignen sich ideal für den Launch eines neuen Produkts. Mit ansprechenden Visuals, Produktinformationen und einem Call to Action (wie „Vorbestellen" oder „Jetzt kaufen") erhalten potenzielle Kund:innen alle nötigen Informationen, ohne die Seite verlassen zu müssen. Du kannst auch gleich mit dem Aufbau deiner E-Mail-Liste beginnen, indem du ein Anmelde-Formular einbindest.
Dienstleistungen
Dienstleister:innen können One-Page-Websites nutzen, um ihr Angebot darzustellen, die Vorteile gegenüber der Konkurrenz hervorzuheben, Kundenstimmen zu präsentieren und Kontaktinformationen bereitzustellen. Das ist besonders nützlich für lokale Unternehmen, Berater:innen, Freelancer:innen oder kleine Agenturen, deren Ziel es ist, Besucher:innen schnell in Leads zu verwandeln. Sobald Besucher:innen Kontaktdaten hinterlassen haben, kann das Unternehmen mit weiteren Informationen nachfassen.
Event-Promotion
Für Unternehmen, die Events organisieren, kann eine One-Page-Website als zentrale Anlaufstelle für alle veranstaltungsbezogenen Informationen dienen. Dazu gehören Eventdetails, Zeitpläne, Referenten-Profile, Anmeldeformulare, Anfahrtskarten und FAQs. Eine One-Page-Website vereinfacht die User Experience und macht es Teilnehmer:innen leicht, alles Wichtige zu finden.
Landingpages für Marketingkampagnen
Wenn Interessent:innen auf eine digitale Anzeige klicken, hast du zwei Optionen: Du kannst sie auf die Homepage deines Onlineshops leiten, oder sie (besser!) auf eine Landingpage schicken, die auf die jeweilige Marketingkampagne zugeschnitten ist. Diese One-Page-Websites können Conversions steigern, indem sie potenziellen Kund:innen Sonderangebote, Aktionen oder zeitlich begrenzte Deals präsentieren.
Portfolio-Seiten
Kreative (z. B. Designer:innen, Fotograf:innen, Autor:innen) können One-Page-Websites nutzen, um ihre Portfolios zu präsentieren. Persönliche Portfolios enthalten typischerweise hochwertige Bilder, Zusammenfassungen vergangener Projekte, Kundenstimmen und Kontaktformulare. All das lässt sich auf einer zusammenhängenden Seite organisieren.
Online-Lebensläufe
Jobsuchende oder Fachleute, die ihre Fähigkeiten und Erfahrungen präsentieren möchten, können One-Page-Websites als Online-Lebensläufe nutzen. Diese Seiten können Abschnitte für Berufserfahrung, Ausbildung, Fähigkeiten, Portfolio-Arbeiten und Kontaktinformationen enthalten. So erstellst du mit wenig Aufwand einen umfassenden und dennoch kompakten Überblick über deine Erfahrung und Kompetenzen.
App-Vermarktung
Entwickler:innen können One-Page-Websites nutzen, um mobile oder Web-Anwendungen zu bewerben. Diese Marketingseiten können Features hervorheben, Screenshots oder Demo-Videos zeigen, Nutzerbewertungen präsentieren und Download-Links bereitstellen. Aber aufgepasst: Ein One-Pager ersetzt keine mobile App. Er dient lediglich dazu, sie zu bewerben.
Beispiele für One-Page-Websites
Lass dich von diesen Beispielen für One-Pager inspirieren, wenn du deine eigene Website erstellst:
DONE
DONE ist ein Unternehmen, das präbiotische Protein-Drinks verkauft. Es nutzt eine One-Page-Website, um Besucher:innen über das Unternehmen und seine Produkte zu informieren und potenziellen Kund:innen mitzuteilen, wo sie die Drinks kaufen können.
Hier sind einige Highlights der Seite:
- Pop-up-Fenster: Wenn Besucher:innen klicken, um mehr über ein einzelnes Produkt zu erfahren, erscheint ein Pop-up-Fenster mit zusätzlichen Informationen. So bleiben sie auf derselben Seite.
- Scrollbare Timeline: Eine scrollbare Timeline erzählt die Markengeschichte von DONE und stellt die Gründerin und CEO vor. Das fügt der Seite ein interaktives Element hinzu.
- Klarer CTA: Ein Banner am oberen Seitenrand fordert Besucher:innen auf, sich benachrichtigen zu lassen („Get Notified"), wenn DONE auf Amazon verfügbar ist. Dafür müssen sie ihre E-Mail-Adresse angeben. Das ist eine simple Form der Lead-Erfassung.
Mote
Die Designfirma Mote Agency nutzt eine schlichte One-Page-Website, um ihre Dienstleistungen zu beschreiben, Beispiele vergangener Arbeiten zu zeigen und abgeschlossene Projekte aufzulisten.
Hier sind einige wichtige Merkmale ihrer One-Page-Website:
- Einfache Farbpalette: Motes Graustufen-Farbpalette lenkt den Blick auf die abgeschlossenen Arbeiten des Unternehmens wie die Websites von Jacquie Aiche und Justin Reed.
- Header-Animation: Eine Animation mit sich bewegenden Punkten sorgt für visuelles Interesse auf Motes Seite, ohne vom Portfolio abzulenken. Ein Website-Builder wie Shopify ermöglicht es dir, solche individuellen Animationen hinzuzufügen.
- Sticky-Navigationsmenü: Motes Navigationsmenü auf der linken Seite bleibt sichtbar, egal wie weit du scrollst. So können Besucher:innen schnell zu einem anderen Abschnitt wechseln.
Kndrd
Kndrd ist eine Social-Meetup-App, die Menschen dabei helfen soll, im echten Leben Freundschaften zu schließen.
Darum funktioniert diese One-Page-Website:
- Klarer Call to Action (CTA): Ein Above-the-Fold-CTA mit dem Text „Get the app" sagt Besucher:innen genau, was sie als Nächstes tun sollen: die mobile App von Kndrd herunterladen.
- Eindrucksvolles Bild: Das Header-Bild zeigt eine glänzende Discokugel (die den Blick anzieht) in einem Vintage-Foto von Menschen auf einer Party. Das Bild suggeriert, was Besucher:innen ebenfalls erleben könnten, wenn sie die App herunterladen: eine coole Party mit neuen Freund:innen zum Beispiel.
- Social-Media-Links: Wer mehr über Kndrd erfahren möchte, bevor er/sie die App herunterlädt, kann die Social-Media-Profile der Plattform besuchen. Sie ist in der oberen rechten Ecke der Seite verlinkt.
Mark Lewis
Der Designer Mark Lewis nutzt eine One-Page-Website, um sein Portfolio zu präsentieren. Die Seite enthält auch eine kurze Vorstellung im Lebenslauf-Stil.
Hier sind einige zentrale Merkmale dieser Website:
- Video-Reel: Ein kurzes Video stellt Marks Arbeit vor und macht die Seite interaktiver.
- Vorstellung: Eine kurze Einleitung informiert über Marks Arbeit und wie diese seinen Kund:innen hilft.
- Projektliste: Eine Zusammenstellung von Projekten dient als Marks Portfolio.
- Animationen: Kreative Animationen auf der gesamten Website demonstrieren Marks Designkompetenz und sorgen für visuelles Interesse.
So erstellst du eine One-Page-Website
- Definiere Zweck, Ziele und Markenidentität
- Plane Inhalte und Layout
- Wähle eine Website-Plattform
- Wähle ein Template
- Gestalte für mobile Responsivität
- Füge visuelle Elemente hinzu
- Sorge für Barrierefreiheit
- Stelle eine reibungslose Navigation sicher
- Implementiere Suchmaschinenoptimierung
- Teste Usability und Performance
- Launche und überwache
Die besten One-Page-Websites verdichten die Elemente mehrseitiger Websites in ein kompaktes, visuell ansprechendes Paket, das zur Interaktion einlädt. Wenn du ein Single-Page-Design für deine eigene Website in Betracht ziehst, nutze bewährte Methoden für Layout und Content-Erstellung.
Hier sind einige Tipps, die dich beim Aufbau deiner Website unterstützen:
1. Definiere Zweck, Ziele und Markenidentität
„Der erste Schritt beim Webdesign ist, einen Schritt zurückzutreten und darüber nachzudenken, wie man die Marke präsentieren möchte", sagt Sara Mote, Mitgründerin der Webdesign-Agentur Mote. Über deine Markenidentität nachzudenken bedeutet, zentrale Branding-Elemente wie Brand Voice, Mission, Farbpalette und Schriftart festzulegen. Diese beeinflussen spätere Schritte deiner Website-Entwicklung, vom Copywriting bis zur Template-Auswahl.
Überlege dann genau, was deine Website erreichen soll. Ist das Hauptziel, ein Produkt zu präsentieren, ein Event zu bewerben, ein neues Projekt anzukündigen oder dein Portfolio zu zeigen? Sobald du dein Ziel kennst, bestimme die Aktion, die Nutzer:innen ausführen sollen, etwa einen Kauf tätigen, ein Abo abschließen oder dich kontaktieren. Der Call to Action sollte zum Zweck deiner One-Page-Website passen.
2. Plane Inhalte und Layout
Entscheide, welche Abschnitte du brauchst, um dein Ziel zu erreichen. Vielleicht möchtest du Social Proof (wie Kundenbewertungen), Produktbilder, eine Einleitung und ein Kontaktformular einbauen. Sobald du weißt, was du einbinden willst, überlege, wo du jedes Element auf der Seite platzierst.
Am oberen Seitenrand empfiehlt sich ein Hero-Bereich (mit einem Hero Image), der die wichtigste Botschaft oder Value Proposition deiner Marke, deines Produkts oder deiner Dienstleistung vermittelt. Platziere deine Kontaktinformationen – einschließlich E-Mail-Adresse, Öffnungszeiten und Standort (falls du ein Ladengeschäft betreibst) sowie Links zu deinen Social-Media-Plattformen – am unteren Seitenrand, wo viele Nutzer:innen sie erwarten.
Vergiss nicht, einen klaren CTA einzufügen, der das Verhalten der Besucher:innen lenkt. Platziere CTAs strategisch auf der gesamten Seite, um Nutzer:innen zu deinen gewünschten Aktionen zu führen. Gestalte CTAs visuell auffällig und überzeugend, zum Beispiel mit kontrastierenden Farben und klarem Text.
Letztlich solltest du sicherstellen, dass dein Content logisch und intuitiv von einem Abschnitt zum nächsten fließt, oder, wie Sara es nennt, einer „linearen Erzählung" folgt.
„Leicht verdaulicher Content mit klarer Formatierung hält Nutzer:innen bei der Stange und kann die Absprungrate senken", sagt User-Experience- und Grafikdesigner Mark Lewis.
Ein Website-Mockup kann dir helfen, deine Ideen zu ordnen. Wenn du noch keinen Website-Builder gewählt hast, kannst du in dieser Phase einfach mit Stift und Papier skizzieren.
3. Wähle eine Website-Plattform
Wenn du bereit bist, deine One-Page-Website zu erstellen, wähle einen No-Code-Website-Builder oder ein Content Management System (CMS), das One-Page-Websites unterstützt. Shopifys All-in-One E-Commerce-Website-Builder und CMS eignen sich für ein One-Page-Design und machen es einfach, ein passendes Template ohne Programmierkenntnisse einzurichten. KI-Tools wie Shopify Sidekick können dir beim Verfassen von Webtexten helfen, und Shopifys KI-Website-Builder unterstützt dich beim Aufbau einer Seite in wenigen Minuten.
Achte auch auf eine Plattform mit einer großen Auswahl an Templates. Shopify bietet beispielsweise mehr als 800 Webdesign-Templates. Eine breite Auswahl an Themes und Templates erhöht die Chance, ein Design zu finden, das zu deiner Markenidentität passt und möglichst wenig Anpassungen erfordert.
4. Wähle ein Template
Wähle ein Template, das die Erstellung eines One-Page-Layouts erleichtert. Achte auf Funktionen wie Drag-and-Drop-Editoren, mit denen du Elemente einfach auf deiner Seite verschieben kannst.
Shopifys Theme-Grundlage Horizon bietet 10 Themes mit Drag-and-Drop-Funktionalität und KI-Technologie, die den Website-Aufbau noch einfacher macht: Du kannst Horizons KI bitten, einzigartige Content-Blöcke zu erstellen (z. B. Countdown-Timer) und sie dann zu deiner Seite hinzuzufügen.
Achte auch darauf, ein Theme zu wählen, das ein Sticky-Menü ermöglicht. So sehen Nutzer:innen deine Navigationslinks auch beim Scrollen.
Hier ist ein Beispiel eines Shopify-Horizon-Themes mit Sticky-Menüleiste:
Du könntest auch nach einem Template mit Parallax-Scrolling suchen, das deiner Seite visuelles Interesse verleiht. Parallax-Scrolling bewegt den Seiteninhalt, während der Hintergrund statisch bleibt. Dadurch wirkt es, als würde dein Content über dem Hintergrund schweben, und ein schicker Tiefeneffekt entsteht.
5. Gestalte für mobile Responsivität
Stelle sicher, dass dein Design mobilfreundlich ist, da viele Nutzer:innen deine Seite von mobilen Geräten aus aufrufen. Ein responsives Design hilft dir, Kund:innen eine nahtlose User Experience zu bieten, unabhängig von Browser oder Gerät.
Verwende ein responsives Design-Framework wie Bootstrap oder stelle sicher, dass deine gewählte Webdesign-Plattform mobilfreundliche Templates bietet. Shopify bietet eine Reihe passender Templates zur Auswahl, sodass du dir keine Gedanken über Programmierung oder Drittanbieter-Tools machen musst.
6. Füge visuelle Elemente hinzu
Verwende hochauflösende Bilder, Videos und Grafiken, die zu deinem Branding und deiner Kommunikationsstrategie passen. Optimiere Medien und Bildgrößen für schnelle Ladezeiten, ohne die Qualität zu beeinträchtigen. Wenn du beispielsweise Bilder einbindest, die die gesamte Seitenbreite einnehmen, wähle Fotos mit etwa 2.500 Pixeln Breite.
Du solltest auch Elemente deiner visuellen Markenidentität auf der gesamten Seite einsetzen. Dazu gehören dein Logo, deine Markenfarben und deine Typografie.
Website-Builder wie Shopify bieten Templates, die mit verschiedenen Farbthemen und Schriftarten voreingestellt sind. Du kannst entweder die Voreinstellung beibehalten oder eine eigene wählen. Wenn du eigene Schriftarten hast (Link auf Englisch), die nicht sofort in Shopifys Schriftbibliothek verfügbar sind, kannst du sie einfach hochladen und in deine Seite integrieren.
Achte bei der Farbauswahl darauf, genügend Kontrast zwischen Text und Hintergrund zu schaffen. So stellst du sicher, dass dein Content gut lesbar und barrierefrei ist. Im Zweifelsfall nutze ein Online-Tool wie WebAIMs Kontrast-Checker.
7. Sorge für Barrierefreiheit
Barrierefreiheit stellt sicher, dass alle Menschen deine Website problemlos nutzen können. Sie ist essenziell für Inklusion und kann auch eine gesetzliche Anforderung sein.
„Eine barrierefreie Website verbessert das Nutzerengagement und demonstriert Qualitätsstandards", sagt Mark. „Dazu gehören Farbkontrast, Alt-Text, technische Zugänglichkeit für Screenreader und die Einhaltung der Web Content Accessibility Guidelines (WCAG)."
Auf der Website des World Wide Web Consortiums findest du die besten Methoden zur Verbesserung der Barrierefreiheit deiner Seite. Die Templates auf einer Plattform wie Shopify bieten zudem Funktionen, die die Optimierung der Barrierefreiheit erleichtern. Shopify-Templates enthalten beispielsweise Felder zum Ausfüllen von Alt-Text für Bilder.
8. Stelle eine reibungslose Navigation sicher
Verwende Ankerlinks für eine sanft scrollende Navigation auf deiner Single-Page-Website. Diese nutzerfreundlichen Links springen zu verschiedenen Abschnitten der Seite, ohne sie neu zu laden. Stelle sicher, dass das Navigationsmenü leicht zugänglich und am oberen oder seitlichen Rand der Seite fixiert ist. Dies wird manchmal als „Sticky-Menü" bezeichnet. Ein Website-Builder wie Shopify macht die Einrichtung über Templates einfach.
Letztlich ist das Ziel deiner Ankerlinks die einfache Bedienbarkeit. „Wenn jemand auf einer Mission ist, stelle sicher, dass es so einfach wie möglich ist, das gesuchte Produkt über die Navigation zu finden", sagt Sara.
9. Implementiere Suchmaschinenoptimierung
Suchmaschinenoptimierung (SEO) ist der Prozess, deine Website in den Suchergebnissen höher zu platzieren. Website-Builder wie Shopify verfügen über SEO-Funktionen, die deine Seiten automatisch für Suchmaschinen optimieren. Du kannst aber auch Keywords in deinen Seitentext und Website-Titel einfügen, um dein SEO weiter zu verbessern. Probiere ein Keyword-Recherche-Tool wie Surfer oder Semrush aus, um herauszufinden, welche Keywords du verwenden solltest.
Beachte, dass schnelle Ladezeiten ebenfalls deine Position in den Suchergebnissen verbessern können. Stelle sicher, dass deine Seite schnell lädt, indem du den Einsatz schwerer Skripte oder übermäßig großer Bilder minimierst.
10. Teste Usability und Performance
Führe gründliche Website-Tests in verschiedenen Browsern und auf verschiedenen Geräten durch, um sicherzustellen, dass deine Seite unabhängig vom Zugangsweg einwandfrei funktioniert. Das bedeutet, Eigenschaften wie die Ladezeit, die Kompatibilität mit anderen Geräten sowie die Barrierefreiheit zu analysieren. Nutze Tools wie Google PageSpeed Insights, um Ladezeiten zu prüfen und zu verbessern. Tools wie Siteimprove und Applause können dir bei der Barrierefreiheit helfen.
11. Launche und überwache
Sobald alles eingerichtet und getestet ist, kannst du deine Website veröffentlichen. Wenn du eine bestehende mehrseitige Website ersetzt, kannst du deinen vorhandenen Domainnamen auf deine neue One-Page-Website migrieren.
Überwache die Performance mit Analytic-Tools wie Shopify Analytics, um Nutzerverhalten, Engagement und Conversion Rates zu verfolgen. Nimm kontinuierlich Anpassungen und Verbesserungen auf Basis dieser Analysedaten und des Nutzerfeedbacks vor.
FAQ zu One-Page-Websites
Kannst du kostenlos eine One-Page-Website erstellen?
Ja, du kannst eine One-Page-Website kostenlos erstellen, zum Beispiel mit Plattformen wie WordPress oder Google Sites. Beachte jedoch, dass kostenlose Website-Builder-Pläne wichtige Einschränkungen mit sich bringen können, wie gebrandete Subdomains (z. B. sites.google.com/deinedomain) und Werbung auf der Seite. Die beste Option für eine effektive, kostengünstige Website ist ein All-in-One Website-Builder wie Shopify.
Sind One-Page-Websites eine gute Idee?
Ja, One-Page-Websites sind eine gute Idee, um prägnante, fokussierte Inhalte zu präsentieren. Sie eignen sich besonders für Portfolios, stationäre Geschäfte und Marketingkampagnen.
Wann solltest du eine One-Page-Website in Betracht ziehen?
Ziehe eine One-Page-Website in Betracht, wenn du eine begrenzte Menge an Informationen in einem klaren, ansprechenden und leicht navigierbaren Format präsentieren möchtest, etwa für Portfolios, Produktlaunches oder Werbeevents.




