Die meisten, die YouTube-Videos schauen, haben eine vage Vorstellung davon, wie das Geld auf der Plattform fließt. Du siehst YouTube-Werbung am Anfang von Videos, in den Seitenleisten und in gesponserten Slots auf der Startseite. Aber wie viel verdienen YouTube-Creator:innen, wenn diese Anzeigen in Videos erscheinen? Es ist komplizierter, als du vielleicht denkst.
Erfahre, wie YouTube-Creator:innen bezahlt werden und wie YouTuber:innen Geld verdienen können, ohne es direkt von der Plattform zu erhalten.
Zahlt YouTube pro Aufruf?
Nein, YouTube zahlt nicht direkt pro Videoaufruf. Creator:innen verdienen Geld, wenn Anzeigen in ihren Videos gezeigt werden – und nur dann, wenn Zuschauer:innen diese Anzeigen tatsächlich ansehen oder mit ihnen interagieren.
Ein Videoaufruf wird gezählt, sobald jemand ein YouTube-Video anklickt und ansieht, selbst wenn nur kurz. Hohe Aufrufzahlen können auf eine starke Reichweite hindeuten und dabei helfen, neue Zuschauer:innen, Marken und Sponsor:innen zu gewinnen.
Doch nicht jeder Aufruf bringt Einnahmen. Um mit Anzeigen zu verdienen, müssen Creator:innen dem YouTube-Partnerprogramm (YPP) beitreten, und Zuschauer:innen müssen in der Regel eine Anzeige anklicken oder für eine Mindestzeit ansehen, damit sie als bezahlter Anzeigenaufruf gilt. Wie viel Creator:innen pro Anzeigenaufruf verdienen, hängt von Faktoren wie dem Anzeigenformat, dem Standort der Zuschauer:innen und der Nachfrage der Werbetreibenden ab.
Für Händler:innen, die YouTube nutzen, um eine Marke oder Produktlinie auszubauen, bedeutet das: Das Umsatzpotenzial hängt weniger von den reinen Aufrufen ab als vielmehr davon, wie engagiert dein Publikum ist – und wie sehr Werbetreibende dieses Publikum schätzen.
YouTube CPM vs. RPM
Bevor du Einnahmen abschätzen oder eine Monetarisierungsstrategie planen kannst, hilft es, zu verstehen, wie YouTube Umsätze misst.
Zwei der häufigsten Kennzahlen, die dir begegnen, sind Cost per Mille (CPM) und Revenue per Mille (RPM). Obwohl sie oft synonym verwendet werden, stehen sie für unterschiedliche Teile des Geldflusses auf deinem Kanal.
Sobald du den technischen Unterschied zwischen ihnen verstehst, triffst du klügere Entscheidungen zu Inhalten, Anzeigen und Wachstum.
So funktioniert CPM (Cost per Mille)
CPM ist der Betrag, den Werbetreibende zahlen, um Anzeigen auf YouTube pro 1.000 Anzeigenimpressionen zu schalten. Er spiegelt den Marktwert deines Publikums wider, nicht deine tatsächlichen Einnahmen als Creator:in.
Der CPM ändert sich je nachdem, wer deine Zuschauer:innen sind und worum es in deinen Inhalten geht. Werbetreibende zahlen tendenziell mehr, um Zielgruppen in Ländern mit höherer Kaufkraft und in Nischen mit starker Kaufabsicht zu erreichen, etwa in den Bereichen Finanzen, Wirtschaft und Software. Unterhaltungs- und Gaming-Inhalte weisen meist niedrigere CPMs auf, weil der Wettbewerb um Anzeigen dort geringer ist.
So wird der CPM 2026 häufig über Nischen und Regionen hinweg eingeordnet.
Diese Spannen variieren stark je nach Saison, Anzeigennachfrage und Zielgruppenqualität.*
Typische YouTube-CPM-Spannen nach Nische (Benchmarks 2026)
| Nische | Typische CPM-Spanne (in US-Dollar) |
|---|---|
| Finanzen & Investments | 15–20 $ (ca. 14–18 €) |
| Wirtschaft & Marketing | 10–20 $ (ca. 9–18 €) |
| Software & Technik | 8–25 $ (ca. 7–23 €) |
| E-Commerce & Einzelhandel | 6–20 $ (ca. 5,50–18 €) |
| Lifestyle & Reisen | 4–15 $ (ca. 3,50–14 €) |
| Gaming & Unterhaltung | 2–10 $ (ca. 2–9 €) |
Typische YouTube-CPM-Spannen nach Zielgruppenstandort (Benchmarks 2026)
| Zielgruppenstandort | Typische CPM-Spanne (in US-Dollar) |
|---|---|
| USA | 8–25 $ (ca. 7–23 €) |
| Kanada | 6–20 $ (ca. 5,50–€-18 €) |
| Großbritannien & Westeuropa | 5–18 $ (ca. 4,50–16,50 €) |
| Australien | 7–22 $ (ca. 6,50–20 €) |
| Lateinamerika | 1–6 $ (ca. 1–5,50 €) |
| Südostasien | 1–5 $ (ca. 1–4,50 €) |
*Hinweis: Diese CPM-Spannen sind Durchschnittswerte aus mehreren Quellen, darunter Uscreen, The SR Zone, Jack Cao und TubeBuddy.
Für Händler:innen ist der CPM hilfreich, wenn sie entscheiden, in welche Art von Inhalten sie investieren möchten. Kanäle, die kaufbereite Zielgruppen in wettbewerbsintensiven Nischen anziehen, erschließen oft eine stärkere Anzeigennachfrage, was sich mit der Zeit in einem höheren Monetarisierungspotenzial niederschlagen kann.
Wie sich RPM (Revenue per Mille) auf deine Einnahmen auswirkt
RPM (Revenue per Mille) zeigt, wie viel Geld du tatsächlich pro 1.000 Videoaufrufe verdienst.
Anders als der CPM, der widerspiegelt, was Werbetreibende zahlen, zeigt der RPM, was am Ende bei dir landet – nachdem berücksichtigt wurde, wie viele Aufrufe tatsächlich monetarisiert wurden, und nach Abzug des YouTube-Anteils. Das macht den RPM zu einer praktischeren Kennzahl für Creator:innen und Händler:innen, die ihre Einnahmen planen. Er berücksichtigt reale Faktoren wie:
- Anzeigenausspielungsrate (nicht bei jedem Aufruf wird eine Anzeige gezeigt)
- Überspringverhalten der Zuschauer:innen (manche überspringen Anzeigen, bevor sie als bezahlte Impressionen zählen)
- Unterschiedliche Raten bei verschiedenen Anzeigenformaten
- YouTubes Anteil an den Werbeeinnahmen
Da der RPM über alle Aufrufe berechnet wird, nicht nur über die monetarisierten, gibt er dir ein klareres Bild davon, wie effizient deine Inhalte Aufmerksamkeit in Einnahmen umwandeln.
So berechnest du den RPM
Der RPM wird mit dieser Formel berechnet:
RPM = (Gesamte geschätzte Einnahmen ÷ Gesamte Videoaufrufe) x 1.000
Wenn ein Video zum Beispiel 120 $ (ca. 104 €) mit Anzeigen verdient und insgesamt 20.000 Aufrufe erhält, beträgt der RPM 6 $ (ca. 5,50 €). Das bedeutet, das Video hat im Durchschnitt etwa 6 $ (ca. 5,50 €) pro 1.000 Aufrufe erwirtschaftet.
Für Händler:innen, die YouTube zur Unterstützung eines größeren Unternehmens nutzen, ist der RPM die Kennzahl, mit der du deine Einnahmen realistischer prognostizieren kannst. Es ist auch die Zahl, die du im Laufe der Zeit im Auge behalten solltest, während du die Qualität deiner Inhalte, dein Zielgruppen-Targeting und deine Monetarisierungsstrategie verbesserst.
Je höher der RPM, desto wertvoller wird jeder Aufruf – egal, ob dein Ziel Werbeeinnahmen, Markenbekanntheit oder Verkäufe für deinen Shop sind.
Wie viel Geld zahlt YouTube pro Anzeigenaufruf?
YouTube hat keinen festen Satz für Anzeigenaufrufe. Wie viel Creator:innen pro Anzeigenaufruf verdienen, kann erheblich variieren – je nach:
- Demografie der Zielgruppe
- Standort
- Nutzung von Werbeblockern
- Kanalgröße
- Engagement-Kennzahlen
Die meisten Schätzungen beziffern die durchschnittlichen Einnahmen pro Anzeigenaufruf auf 1 bis 3 Cent. Videos mit höherem Engagement (etwa Likes, Kommentare und längeren Wiedergabezeiten) sind für Werbetreibende attraktiver und können daher zu höheren Auszahlungen pro Anzeigenaufruf führen.
Aufschlüsselung der Einnahmen nach Aufrufzahl
Um abzuschätzen, wie viel ein YouTube-Video einbringen könnte, hilft es, vom RPM (Umsatz pro 1.000 Aufrufe) aus rückwärtszurechnen. Der RPM spiegelt wider, was Creator:innen im Durchschnitt über alle Aufrufe hinweg tatsächlich mit nach Hause nehmen – nicht nur über jene, die Anzeigen zeigen.
Du kannst die Einnahmen mit dieser einfachen Formel schätzen:
Geschätzte Einnahmen = (Gesamte Aufrufe ÷ 1.000) x RPM
Der RPM variiert stark je nach Zielgruppenstandort, Content-Nische, Saisonalität und Anzeigennachfrage. Die folgenden Beispiele verwenden typische Benchmark-Spannen für 2026, um zu zeigen, wie die Einnahmen sowohl für globale Kanäle als auch für Kanäle mit überwiegend US-Publikum skalieren können.
Globaler RPM-Benchmark: 1 bis 4 $ (ca. 1 bis 3,50 €) pro 1.000 Aufrufe
US-basierter RPM-Benchmark: 4 bis 12 $ (ca. 3,50 bis 10,42 €) pro 1.000 Aufrufe
Das sind Durchschnittswerte. Einzelne Kanäle können je nach Zielgruppenqualität und Monetarisierungssetup über oder unter diesen Spannen liegen.
Geschätzte YouTube-Einnahmen nach Aufrufzahl
| Gesamte Aufrufe | Globaler Kanal (RPM $1–4) | US-fokussierter Kanal (RPM $4–12) |
|---|---|---|
| 1.000 | $1–4 (ca. 1–3,50 €) | $4–12 (ca. 3,50–11 €) |
| 10.000 | $10–40 (ca. 9–37 €) | $40–120 (ca. 37–110 €) |
| 100.000 | $100–400 (ca. 92–370 €) | $400–1.200 (ca. 370–1.100 €) |
| 1.000.000 | $1.000–4.000 (ca. 920–3.680 €) | $4.000–12.000 (ca. 3.680–11.040 €) |
| 10.000.000 | $10.000–40.000 (ca. 9.200–36.800 €) | $40.000–120.000 (ca. 36.800–110.400 €) |
*Hinweis: Diese RPM-Spannen sind Durchschnittswerte aus mehreren, englischsprachigen Quellen, darunter Stan Store, Outlier Kit, Live Reacting und Graphy.
So nutzt du das als Creator:in oder Händler:in
Die Aufrufzahl allein bestimmt nicht den Umsatz. Zwei Kanäle mit derselben Aufrufzahl können sehr unterschiedliche Beträge verdienen, abhängig davon:
- wo sich ihre Zielgruppe befindet,
- ob die Zuschauer:innen sich wahrscheinlich Anzeigen ansehen,
- welche Art von Inhalten und Anzeigennachfrage vorhanden ist,
- wie gut der Kanal für die Monetarisierung eingerichtet ist.
Für Händler:innen, die YouTube als Teil einer Wachstumsstrategie nutzen, hilft diese Aufschlüsselung dabei, realistische Erwartungen zu setzen. Der Umsatz wächst, wenn sich der RPM im Laufe der Zeit verbessert. Das gelingt, indem du kaufbereitere Zielgruppen anziehst, Inhalte erstellst, die Anzeigen unterstützen, und einen Kanal aufbaust, mit dem Werbetreibende gern zusammenarbeiten. Virale Aufrufe allein führen selten zu beständigen Einnahmen.
Faktoren, die deine YouTube-Einnahmen beeinflussen
YouTube-Einnahmen sind nicht festgelegt. Zwei Creator:innen mit derselben Aufrufzahl können sehr unterschiedliche Auszahlungen erhalten – je nachdem, wen sie erreichen, was sie posten und wie ihre Videos für die Monetarisierung eingerichtet sind. Hier sind die wichtigsten Faktoren, die beeinflussen, wie viel du verdienen kannst:
Content-Nische
Werbetreibende zahlen mehr, um Zielgruppen mit klarer Kaufabsicht zu erreichen. Kanäle in kommerziellen und professionellen Nischen erzielen tendenziell höhere RPMs als allgemeine Unterhaltung.
Zu den bestbezahlten Nischen gehören typischerweise:
- Finanzen und Investieren
- Wirtschaft und Unternehmertum
- Software, Technik und SaaS
- E-Commerce und Produktbewertungen
- Immobilien und hochpreisige Dienstleistungen
Wenn du Händler:in bist, ziehen lehrreiche Inhalte über deine Produktkategorie oder Kaufentscheidungen oft eine wertvollere Anzeigennachfrage an als reine Unterhaltungsinhalte.
Zielgruppenstandort
Wo deine Zuschauer:innen leben, hat einen großen Einfluss auf die Einnahmen. Werbetreibende geben in einkommensstarken Märkten mehr aus, was in der Regel zu höheren CPMs und RPMs führt.
Zu den besonders wertvollen Zielgruppenregionen zählen häufig:
- USA
- Kanada
- Großbritannien
- Australien
- Westeuropa
Ein Kanal mit einer kleineren, aber einkommensstärkeren Zielgruppe kann einen größeren Kanal mit Zuschauer:innen in Märkten mit geringeren Werbeausgaben übertreffen.
Anzeigenformat
Verschiedene Anzeigenformate werden unterschiedlich vergütet. Überspringbare In-Stream-Anzeigen, nicht überspringbare Anzeigen, Display-Anzeigen und YouTube-Shorts-Anzeigen werden alle zu unterschiedlichen Raten monetarisiert. Längere Videos erschließen zudem mehr Platzierungsmöglichkeiten für Anzeigen, was den Gesamtumsatz pro Aufruf erhöhen kann.
Wiedergabezeit und Engagement
Videos, die die Aufmerksamkeit halten, verdienen tendenziell mehr. Ein höheres Video-Engagement (einschließlich der durchschnittlichen Wiedergabezeit sowie mehr Kommentaren, Likes und Speicherungen) signalisiert ein stärkeres Interesse der Zuschauer:innen. Das hilft deinen Inhalten, im Empfehlungssystem von YouTube besser abzuschneiden, und macht sie für Werbetreibende attraktiver.
Videolänge und Mid-Roll-Anzeigen
Wenn dein Video länger als acht Minuten ist, hast du die Möglichkeit, Anzeigen mittendrin zu platzieren – nicht nur davor oder danach. Mid-Roll-Platzierungen erhöhen die Anzahl der monetarisierten Anzeigenmöglichkeiten pro Aufruf, was den RPM deutlich steigern kann – besonders bei ausführlichen, lehrreichen Inhalten.
Saisonalität und Anzeigennachfrage
Die Anzeigenpreise ändern sich im Laufe des Jahres. Die Einnahmen steigen oft während der Hauptkaufsaison, etwa bei großen Verkaufsphasen und an Feiertagen, wenn Marken aggressiver um Aufmerksamkeit konkurrieren. In ruhigeren Verkaufsphasen sind die Anzeigennachfrage und die Auszahlungen meist geringer.
So wirst du für Werbeeinnahmen auf YouTube bezahlt
Um mit Anzeigen auf YouTube Geld zu verdienen, musst du dem YouTube-Partnerprogramm (YPP) beitreten. Dieses Programm gibt Creator:innen Zugang zu den Monetarisierungstools von YouTube und ermöglicht es berechtigten Videos, Anzeigen zu schalten. Sobald du zugelassen bist, teilt YouTube einen Teil der mit deinen Inhalten erzielten Werbeeinnahmen mit dir.
Aktuelle Voraussetzungen für das YouTube-Partnerprogramm
Um dich für das YouTube-Partnerprogramm zu qualifizieren und Werbeeinnahmen zu erhalten, muss dein Kanal diese Grundvoraussetzungen erfüllen:
- mindestens 1.000 YouTube-Abonnent:innen haben
- 4.000 gültige öffentliche Wiedergabestunden in den vergangenen 12 Monaten oder 10 Millionen gültige öffentliche Shorts-Aufrufe in den vergangenen 90 Tagen sammeln
- ein Google-AdSense-Konto verknüpfen, um Auszahlungen zu erhalten
- die Community-Richtlinien von YouTube und die werbefreundlichen Inhaltsrichtlinien befolgen
- in einem zugelassenen Land oder einer zugelassenen Region ansässig sein
Sobald du diese Voraussetzungen erfüllst, kannst du dich direkt über YouTube Studio für das YouTube-Partnerprogramm bewerben. YouTube prüft deinen Kanal, um sicherzustellen, dass er den Richtlinien und Qualitätsstandards entspricht. Diese Prüfung kann einige Zeit dauern, sodass die Zulassung nicht sofort erfolgt.
Nach der Zulassung schaltest du Monetarisierungsfunktionen frei und kannst wählen, wie Anzeigen in deinen Videos erscheinen. Von da an hängen die Einnahmen von Faktoren wie Zielgruppenstandort, Content-Nische, Wiedergabezeit und Anzeigenformaten ab – der Beitritt zum YPP ist also der Ausgangspunkt, nicht die Ziellinie.
Sobald du die Voraussetzungen erfüllst, kannst du dich im YouTube Studio für das YPP bewerben. YouTube prüft deinen Kanal, um sicherzustellen, dass er den Richtlinien entspricht, aber sei dir bewusst, dass dieser Prozess einige Zeit in Anspruch nehmen kann. Wird deine Bewerbung genehmigt, erhältst du eine Benachrichtigung von YouTube und Zugang zu den Monetarisierungsfunktionen.
Der Bewerbungsprozess Schritt für Schritt
Sobald dein Kanal die Voraussetzungen für das YouTube-Partnerprogramm erfüllt, kannst du dich direkt über YouTube Studio bewerben. Der Prozess ist unkompliziert, aber eine gute Vorbereitung kann deine Chancen auf eine Zulassung verbessern.
So bewirbst du dich für das YouTube-Partnerprogramm
- Gehe zu YouTube Studio. Öffne YouTube Studio, wähle Monetarisierung und starte den Bewerbungsprozess.
- Prüfe die Bedingungen und stimme ihnen zu. Lies die Bedingungen des YouTube-Partnerprogramms und stimme ihnen zu, um fortzufahren.
- Richte dein AdSense-Konto ein oder verknüpfe es: Verknüpfe ein bestehendes AdSense-Konto oder erstelle eines, um Auszahlungen zu erhalten.
- Reiche deinen Kanal zur Prüfung ein. YouTube prüft deinen Kanal, um sicherzustellen, dass er den Inhalts- und Richtlinienstandards entspricht.
- Warte auf die Zulassung. Prüfungen können einige Zeit dauern. Du erhältst eine Benachrichtigung in YouTube Studio, sobald eine Entscheidung getroffen wurde.
Tipps, um den Prüfungsprozess von YouTube zu bestehen
YouTube nutzt eine Kombination aus automatisierten Prüfungen und menschlicher Bewertung, um Kanäle zu beurteilen.
Diese Schritte können dir helfen, den Prüfungsprozess zu bestehen:
- Überprüfe deine letzten Videos. Stelle sicher, dass deine neuesten Inhalte den Community-Richtlinien von YouTube und den werbefreundlichen Richtlinien entsprechen. Entferne alle Videos, die Bedenken auslösen könnten, oder stelle sie auf privat.
- Konzentriere dich auf originelle, hochwertige Inhalte. Kanäle, die auf wiederverwendeten Clips, Zusammenstellungen oder wenig aufwendigen Bearbeitungen basieren, werden eher abgelehnt. Füge klare Kommentare, Wissen oder einen einzigartigen Mehrwert hinzu.
- Vervollständige dein Kanalprofil. Fülle deine Kanalbeschreibung, dein Profilbild, dein Banner und den Info-Bereich aus. Ein vollständiges Profil signalisiert Glaubwürdigkeit und Ernsthaftigkeit.
- Baue eine konsistente Upload-Historie auf. Kanäle mit einem Muster aus originellen Uploads und stetiger Aktivität bestehen die Prüfung in der Regel reibungsloser als brandneue oder inaktive Kanäle.
- Vermeide irreführende Titel oder Thumbnails. Clickbait oder trügerische Aufmachung können der Zulassung und der künftigen Monetarisierungsleistung schaden.
- Überprüfe deine Monetarisierungseinstellungen. Aktiviere nach der Zulassung die Monetarisierung für berechtigte Videos und wähle passende Anzeigenformate, um kein Umsatzpotenzial zu verschenken.
Weitere Möglichkeiten, wie YouTuber:innen Geld verdienen können
Werbeeinnahmen auf YouTube können zwar eine stetige Einnahmequelle sein, aber es kann Zeit brauchen, das erforderliche Publikum aufzubauen.
Sieh dir diese Alternativen an, um deine Einnahmequellen zu diversifizieren und eine nachhaltige Karriere auf der Plattform aufzubauen:
Affiliate-Marketing
Mit Affiliate-Marketing bewirbst du Produkte, die zu deinen Inhalten passen, und schaffst passive Einnahmequellen über Affiliate-Links, die du in deinem Profil oder in den Beschreibungen deiner Videos platzierst. Du erhältst eine Provision, wann immer jemand über deine Links etwas kauft. Hochwertige Produkte zu finden und Vertrauen bei deinem Publikum aufzubauen, sind die Schlüssel zu erfolgreichem Affiliate-Marketing.
Markenpartnerschaften und Sponsorings
Sponsorings können ein festes Honorar oder eine leistungsabhängige Umsatzbeteiligung bieten. Arbeite mit Marken zusammen, die zu deiner Nische passen, um ihre Produkte oder Dienstleistungen in deinen Videos zu bewerben. Das gelingt über Produktplatzierungen, gesponserte Segmente oder eigene Testvideos. Marken suchen in der Regel YouTuber:innen mit einem engagierten Publikum, das zu ihrer Zielgruppe passt.
Livestreams
Livestreaming ermöglicht die Interaktion mit deinem Publikum in Echtzeit und das Potenzial, über kostenpflichtige Funktionen Einnahmen zu erzielen. Es kann eine unterhaltsame und ansprechende Möglichkeit sein, mit Zuschauer:innen in Kontakt zu treten und ein Gemeinschaftsgefühl zu schaffen. Nutze YouTube Live oder andere Livestreaming-Plattformen mit kostenpflichtigen Funktionen wie Super Chat (womit Zuschauer:innen dafür bezahlen können, ihre Nachrichten im Livestream-Chat hervorzuheben) und Super Stickers (womit Zuschauer:innen animierte Sticker im Chat senden können).
Merchandise
Wenn du Merch verkaufst, kannst du eine stetige Einnahmequelle aufbauen und deine Verbindung zu deinem Publikum stärken. Einzigartiges Merch ermöglicht es dir auch, deine Kreativität und Marke über Videoinhalte hinaus zu monetarisieren. Erwäge das Dropshipping von Markenprodukten wie T-Shirts, Tassen oder Handyhüllen. Und natürlich kannst du deinen YouTube-Kanal nutzen, um deine Merchandise-Artikel zu vermarkten.
Kanalmitgliedschaften
YouTube-Kanalmitgliedschaften können eine wiederkehrende Einnahmequelle direkt von deinen treuesten Zuschauer:innen erzeugen. Du kannst exklusive Inhalte, frühen Zugang zu Videos oder andere Vorteile anbieten. Für jede verkaufte Mitgliedschaft behält YouTube einen Prozentsatz des Umsatzes ein. Creator:innen können ihre Mitgliedschaften über YouTube Studio verwalten.
YouTube Shorts
YouTube Shorts ist der Kurzvideobereich von YouTube und zeigt Videos von weniger als 60 Sekunden Länge mit verschiedenen Funktionen für die Nutzer:inneninteraktion. Ähnlich wie bei regulären YouTube-Videos gibt es einige Möglichkeiten, wie YouTuber:innen mit YouTube-Shorts Geld verdienen können, und auch hier gibt es keine direkte Bezahlung für Aufrufe. Am besten monetarisieren YouTube-Stars ihre YouTube-Shorts über Markenpartnerschaften und beworbene Produktbewertungen.
Wie viel verdienen erfolgreiche YouTuber:innen wirklich?
Die Einnahmen auf YouTube variieren stark von Creator:in zu Creator:in. Manche Kanäle dienen als Nebenerwerb, während andere zu Vollzeitunternehmen mit mehreren Einnahmequellen heranwachsen. Die Abonnent:innenzahl allein bestimmt nicht die Bezahlung, spiegelt aber oft Reichweite, Beständigkeit und Monetarisierungspotenzial wider – und ist damit eine nützliche Orientierung dafür, wie die Einnahmen tendenziell skalieren.
Die folgende Aufschlüsselung zeigt, wie sich die Einnahmen mit dem Wachstum von Kanälen typischerweise verändern – von Creator:innen in der Anfangsphase bis hin zu großen, etablierten Marken auf YouTube. Betrachte diese Spannen als richtungsweisende Benchmarks, nicht als Garantien. Das tatsächliche Einkommen hängt von Faktoren wie Aufrufen pro Video, Zielgruppenstandort, Content-Nische und der Qualität des Monetarisierungssetups ab.
Einkommen nach Abonnent:innenzahl
Obwohl YouTube-Creator:innen nicht direkt für Abonnent:innen bezahlt, korrelieren Abonnent:innen-Meilensteine oft mit Zielgruppengröße, Engagement und Monetarisierungsmöglichkeiten. Daher sind sie eine nützliche Möglichkeit, über Einkommensstufen nachzudenken.
Mit wachsender Abonnentenzahl schaltest du in der Regel mehr Aufrufe, Einnahmequellen und Verdienstpotenzial frei.
Nachfolgend findest du eine grobe Aufschlüsselung dessen, was Creator:innen auf verschiedenen Abonnentenstufen häufig verdienen – vorausgesetzt, sie sind monetarisiert und bauen ihren Kanal aktiv durch Anzeigen, Sponsorings und andere Einnahmequellen aus.
| Abonnentenstufe | Typische monatliche Einnahmen | Typische jährliche Einnahmen | Wie das in der Praxis aussieht |
|---|---|---|---|
| Klein (1.000–10.000) | ~$50–500+ (ca. 46–460 €+) | ~$600–6.000+ (ca. 550–5.520 €+) | Erste Schritte mit Anzeigen; uneinheitliche Aufrufzahlen. Manche Kanäle mit starken Nischen verdienen mehr. |
| Wachsend (10.000–100.000) | ~$500–5.000+ (ca. 460–4.600 €+) | ~$6.000–60.000+ (ca. 5.520–55.200 €+) | Konstantere Uploads und mehr Engagement führen zu stetigeren Werbeeinnahmen und ersten Sponsorings. |
| Mittlere Ebene (100.000–500.000) | ~$2.000–20.000+ (ca. 1.840–18.400 €+) | ~$24.000–240.000+ (ca. 22.080–220.800 €+) | Etabliertes Publikum, stärkere Anzeigenleistung, mehr Sponsoring- und Merch-Möglichkeiten. |
| Groß (500.000–1 Mio.+) | ~$10.000–100.000+ (ca. 9.200–92.000 €+) | ~$120.000–1.200.000+ (ca. 110.400–1.104.000 €+) | Hohe Sichtbarkeit, starke Markendeals, diversifizierte Einnahmen. |
| Mega (1 Mio.+) | Hunderttausende bis Millionen $ (ca. mehrere 100.000 € bis Millionen €) | $1 Mio.+ (ca. 920.000 €+) | Top-Creator:innen verdienen hauptsächlich mit Sponsorings, Merch, Mitgliedschaften und Werbeeinnahmen. Einige erreichen jährlich zweistellige Millionenbeträge. |
Hinweis: Diese Zahlen sind Richtwerte auf Basis von Benchmarks aus mehreren Quellen, darunter Bluehost, Riverside, Medium und Creator Hero.
Beispiele und Strategien von Spitzenverdiener:innen
Einige der größten Creator:innen auf YouTube verdienen weit mehr als die durchschnittlichen Werbeeinnahmen-Spannen der Plattform – und sie schaffen das, indem sie eine kluge Content-Strategie mit diversifizierten Einnahmequellen kombinieren.
Nachfolgend findest du einige prominente Beispiele, die veranschaulichen, wie Erfolg auf YouTube skalieren kann, samt der dahinterstehenden Taktiken.
MrBeast (Jimmy Donaldson)
Jimmy Donaldson, besser bekannt als MrBeast, rangiert durchgehend als bestbezahlter YouTuber der Plattform. 2025 berichtete Forbes (Artikel auf Englisch), dass sein YouTube-Einkommen und die damit verbundenen Medienprojekte 85 Millionen $ (ca. 73,8 Millionen €) einbrachten.
Seine Videos enthalten oft kostspielige Stunts und Herausforderungen, die enorme Aufrufzahlen generieren.
- Da seine CPMs aufgrund des hochwertigen Publikums und Engagements weit über dem Durchschnitt liegen sollen, können seine Kanäle jährlich Umsätze in Millionenhöhe erzielen.
- MrBeast reinvestiert außerdem stark in die Produktionsqualität und befeuert damit einen Kreislauf aus immer größeren Ideen und immer größeren Zielgruppen.
Ryan’s World (Ryan Kaji)
Ryan’s World ist ein Unterhaltungskanal für Kinder, der eine riesige Zuschauerzahl ebenfalls in beträchtliche Jahreseinnahmen von 35 Millionen $ (ca. 30 Millionen €, Artikel auf Englisch) umgewandelt hat.
- Die Strategie besteht hier aus konsistenten, familienfreundlichen Inhalten plus starken Markenerweiterungen (Spielzeug, Bücher, Kleidung).
- Sowohl Eltern als auch Kinder anzusprechen, steigert die Anzeigenaufrufe und Nebeneinnahmen.
Stokes Twins
Das Creator-Duo Stokes Twins zählte mit einem geschätzten Jahreseinkommen von rund 20 Millionen $ (ca. 17 Millionen $, Artikel auf Englisch) im Jahr 2025 zu den Spitzenverdiener:innen.
- Ihr Erfolg zeigt, wie viral-taugliche Persönlichkeiten mit breiter Anziehungskraft Budgets von Werbetreibenden und Sponsor:innen erschließen können.
FAQ – Wie viel zahlt YouTube?
Wie viel zahlt YouTube pro 1.000 Aufrufe?
YouTube hat keinen festen Satz pro 1.000 Aufrufe (oft als CPM für Cost per Mille abgekürzt). Um eine grobe Schätzung der YouTube-Einnahmen pro 1.000 Aufrufe zu berechnen, berücksichtige die durchschnittliche Anzeigenaufrufrate deiner Videos.
Faktoren wie Nische, Zielgruppendemografie, Zielgruppenstandort und Engagement-Kennzahlen spielen alle eine Rolle bei der Bestimmung der Anzeigenpreise und letztlich der YouTube-Einnahmen pro Aufruf.
Wie viele Aufrufe brauchst du, um auf YouTube bezahlt zu werden?
Du wirst nicht einfach für Aufrufe deines YouTube-Videos bezahlt. YouTuber:innen verdienen Geld durch Anzeigen, die vor, während oder nach ihren Videos gezeigt werden. YouTube behält einen Teil der Werbeeinnahmen ein, und die Creator:innen erhalten den Rest. Du verdienst nur dann Geld, wenn jemand eine Anzeige sieht (ein sogenannter Anzeigenaufruf). Nicht jeder Aufruf deines Videos führt zu einem Anzeigenaufruf, besonders wenn Zuschauer:innen Werbeblocker verwenden.
Wer ist der bestbezahlte YouTuber?
Die bestbezahlten YouTube-Stars zu bestimmen, ist unmöglich, weil exakte Zahlen nicht immer öffentlich bekannt gegeben werden und weil die Einnahmen von YouTuber:innen in der Regel privat zwischen den Creator:innen und Werbetreibenden ausgehandelt werden.
Typischerweise haben YouTuber:innen zudem mehrere Einnahmequellen, was es schwierig macht, eine genaue Zahl zu nennen. Ein starker Anwärter auf den Titel des Top-YouTube-Stars im Jahr 2026 könnte jedoch MrBeast sein, der 2025 Berichten zufolge mehr als 85 Millionen $ (ca. 73,8 Millionen €) verdient hat.
Wie hoch ist der durchschnittliche YouTube-CPM im Jahr 2026?
Es gibt keinen festen „durchschnittlichen“ YouTube-CPM. 2026 sehen die meisten Creator:innen CPMs, die typischerweise in einer breiten Spanne von einigen $ bis zu niedrigen zweistelligen Beträgen pro 1.000 Anzeigenimpressionen liegen.
Dein tatsächlicher CPM hängt von Faktoren ab wie:
- Zielgruppenstandort (höher in Ländern wie den USA, Großbritannien, Kanada und Australien)
- Content-Nische (Finanzen, Wirtschaft und Technik verdienen meist mehr als Gaming oder allgemeine Unterhaltung)
- Saisonalität (CPMs steigen oft während großer Einkaufsphasen)
- Anzeigenformate und Zuschauer:innenverhalten
Für die meisten Händler:innen und Creator:innen ist es sinnvoller, den CPM als variablen Faktor statt als feste Zahl zu betrachten. Wenn du den CPM deines eigenen Kanals im Laufe der Zeit verfolgst, erhältst du ein weitaus genaueres Bild deines Verdienstpotenzials, als wenn du dich auf einen globalen Durchschnitt verlässt.
Welche YouTube-Nischen zahlen am meisten?
YouTube-Nischen mit den höchsten Anzeigenpreisen sind in der Regel mit hochwertigen Kaufentscheidungen verbunden. Diese Nischen ziehen Werbetreibende an, die bereit sind, mehr zu zahlen, um potenzielle Kund:innen zu erreichen.
Zu den bestbezahlten Nischen gehören:
- Finanzen und Investieren
- Wirtschaft und Unternehmertum
- Software und Technik
- Immobilien
- Versicherungs- und Rechtsthemen
- Hochpreisige Produkte (Automobil, Premium-Ausstattung)
Generell verdienen Nischen mit starker kommerzieller Absicht pro Aufruf mehr als breite Unterhaltungs- oder Lifestyle-Inhalte.
Wie viel Geld bringt eine Million Aufrufe auf YouTube ein?
Es gibt keine feste Auszahlung für eine Million Aufrufe. Für die meisten monetarisierten Kanäle bringt eine Million Aufrufe typischerweise einige Tausend $ an Werbeeinnahmen ein – abhängig von Zielgruppenstandort, Content-Nische und davon, wie viele Aufrufe tatsächlich Anzeigen zeigen.
Kanäle in höherwertigen Nischen oder mit Zielgruppen in Ländern wie den USA und Großbritannien verdienen pro Million Aufrufe oft mehr als breite Unterhaltungskanäle mit globalem Publikum.




