Die Pflege der Social-Media-Präsenz einer Marke ist zeitaufwändig. Oft benötigst du ein ganzes Team, das sich darauf konzentriert, attraktiven und einzigartigen Content zu erstellen. Wenn du Inhalte postest, ohne deren Performance zu analysieren, holst du nicht das Maximum aus deiner Arbeit heraus.
Das Messen von Social-Media-Metriken zeigt dir, ob deine Strategie erfolgreich ist und wie gut du mit deiner Zielgruppe in Verbindung stehst. Erfahre mehr über die wichtigsten Social-Media-Metriken, die du primär verfolgen solltest, um den Erfolg deiner Bemühungen zu messen.
Was sind Social-Media-Metriken?
Social-Media-Metriken sind Daten, die zur Bewertung der Social-Media-Performance und Marketingkampagnen verwendet werden. Metriken wie die Wachstumsrate deiner Zielgruppe und die allgemeine Engagement-Rate bewerten die Stärke deiner Social-Media-Kanäle. Marken können auch
spezifischere Metriken wie die Conversion-Rate nutzen, um zu beurteilen, wie ihre Social-Media-Kampagnen abschneiden.
Social-Media-Manager:innen und Marketing-Teams verwenden möglicherweise Google Analytics oder Social-Media-Analyse-Tools, um diese Daten zu sammeln und auszuwerten. Je nach sozialer Plattform gehören die Klickrate, die Video-Abschlussrate (bis zum Ende) und die Engagement-Rate zu den wichtigsten Metriken.
Warum sind Social-Media-Metriken wichtig?
Das Verfolgen von Social-Media-Metriken ermöglicht es dir, Traffic und Conversions deinen Social-Media-Kanälen zuzuordnen. Dies zeigt dir, ob deine Kampagne erfolgreich ist und du Wachstum generierst. Die Nutzung von Social-Media-Metriken ermöglicht es dir, Zusammenhänge zu erkennen, neue Ideen zu entwickeln und Verbesserungen einzuleiten.
Stell dir folgendes Szenario vor: Am Ende des Auswertungszeitraums erfasst dein Team die Metriken aller Social-Media-Seiten. Nach der Datenauswertung bemerkt dein:e Social-Media-Manager:in ein Muster: Deine erfolgreichsten Instagram-Posts zeigen den CEO mit einem lustigen Hut. Diese Beobachtung zeigt deinem Team, dass deine Zielgruppe positiv auf Humor und Bilder von Menschen reagiert. Jetzt kannst du deine Strategie für das Social-Media-Marketing darauf ausrichten und diese Elemente häufiger einbauen.
13 nützliche Social-Media-Metriken
- Impressionen
- Engagement-Rate
- Conversion-Rate
- Klickrate
- Wachstum Follower:innen
- Absprungrate
- Wiedergabezeit
- Abspielrate bis zum Ende
- Erwähnungen
- Sentiment
- Zielgruppen-Demografie
- Kundenservice-Metriken
- Kosten pro Klick
Deiner Social-Media-Strategie entsprechend sind bestimmte Metriken wichtiger als andere. Beispielsweise legen Social-Media-Werbekampagnen möglicherweise Wert auf Conversion-Metriken, während organische Kampagnen sich auf Awareness-Metriken konzentrieren. Hier sind die wichtigsten Social-Media-Metriken auf die sich Marken konzentrieren:
1. Impressionen
Social-Media-Impressionen verfolgen, wie oft Nutzer:innen deine Inhalte anschauen. Impressionen bedeuten nicht zwangsläufig, dass Nutzer:innen deinen Post gelesen oder sinnvoll damit interagiert haben. Sie sind aber dennoch eine aussagekräftige Messung für die Viralität und Reichweite.
2. Engagement-Rate
Berechne deine Engagement-Rate, indem du die Gesamtzahl der Interaktionen eines Posts durch die Gesamtheit deiner Zielgruppe teilst. Klicks, Likes, Kommentare und Views fallen je nach Plattform alle unter Engagement. Das ist eine entscheidende Kennzahl, denn eine hohe Engagement-Rate zeigt, dass deine Zielgruppe aufmerksam ist. Die Engagement-Rate ist ein positiver Indikator für die allgemeine Gesundheit deiner Social-Media-Kanäle.
3. Conversion-Rate
Die Conversion-Rate misst den Prozentsatz der Nutzer:innen, die eine entsprechende Aktion ausführen, nachdem sie deinen Social-Media-Post gesehen haben. Du kannst die Conversion-Rate nutzen, um verschiedene Aktionen deiner Kund:innen zu verfolgen, einschließlich Verkäufe, E-Mail-Anmeldungen und die Erstellung von Konten.
4. Klickrate
Die Klickrate (CTR) illustriert den Prozentsatz der Nutzer:innen, die auf die Links in deinen Social-Media-Inhalten geklickt haben. Berechne sie, indem du die Anzahl der Klicks durch die Gesamtzahl der Impressionen teilst.
Die Bewertung der CTR bietet Einblicke in die Qualität deiner Inhalte: Eine hohe Klickrate deutet darauf hin, dass dein Post erfolgreich die Aufmerksamkeit der Nutzer:innen eingefangen hat. Die Verbesserung deiner Klickrate kann zu einer Steigerung des Website-Traffics führen.
5. Wachstum Follower:innen
Bei der Follower-Anzahl kannst du sowohl das allgemeine Wachstum deines Kontos verfolgen als auch neue Follower:innen und Entfolger:innen erfassen. Die Überwachung neuer Follower:innen und Entfolgungen im Zusammenhang mit deinen Posts hilft deinem Team, die effektivste Posting-Zeit zu identifizieren, die Post-Häufigkeit zu bewerten und herauszufinden, welche Art von Content bei deiner Zielgruppe ankommt.
Die Wachstumsrate deiner Zielgruppe kann ein besserer Indikator in Bezug auf die Gesundheit deiner Kanäle sein, verglichen mit der Gesamtzahl der Social-Media-Follower:innen. Sie zeigt, wann und wie deine Konten wachsen. Einige Social-Media-Expert:innen betrachten die Follower-Anzahl als reine Zahlenspielerei. Eine kleine, aber engagierte Zielgruppe verhilft deinem Team eher zum Erfolg als eine große, desinteressierte Zielgruppe.
6. Absprungrate
Die Absprungrate stellt den Prozentsatz der Nutzer:innen dar, die sofort nach dem Betrachten einer einzigen Seite deiner Website diese wieder verlassen. Eine hohe Absprungrate kann darauf hinweisen, dass deine Social-Media-Posts nicht mit den Inhalten deiner verlinkten Website übereinstimmen. Das könnte für dich ein Signal sein, deine Social-Media-Strategie genauer zu betrachten und sicherzustellen, dass deine Inhalte mit den Erwartungen deiner Nutzer:innen übereinstimmen.
7. Wiedergabezeit
Die Wiedergabezeit misst die Zeit in Minuten und Sekunden, die Nutzer:innen damit verbringen, deine Inhalte anzusehen. Bei Videos ist die Wiedergabezeit eine entscheidende Social-Media-Metrik, da viele soziale Plattformen sie zur Bewertung der Inhaltsqualität verwenden. Social-Media-Algorithmen bevorzugen eher Videos mit längerer Wiedergabezeit.
8. Abspielrate bis zum Ende
Die Abspielrate von Videos bis zum Ende zeigt den Prozentsatz der Zuschauer:innen, die ein Video bis zum Ende angesehen haben. Eine hohe Abspielrate bis zum Ende deutet auf ein fesselndes Video hin, das das Interesse der Zuschauer:innen eingefangen hat. Die Bewertung dieser Metrik kann deinem Team helfen, effektiveres Video-Marketing zu entwickeln. Durch die Analyse der Elemente deiner erfolgreichsten Videos kannst du ihren Erfolg wiederholen.
9. Erwähnungen
Erwähnungen deiner Marke entstehen, wenn nicht mit deiner Marke verbundene Social-Media-Nutzer:innen oder Kanäle Inhalte mit dem Namen deines Unternehmens veröffentlichen. Die Überwachung deiner Kanäle auf solche Erwähnungen hilft dir dabei, die Online-Diskussionen rund um dein Unternehmen im Blick zu behalten. Viele Teams verfolgen Erwähnungen als Teil ihrer Community-Management-Strategie und entscheiden sich regelmäßig dafür, Kund:innen proaktiv zu kontaktieren, damit sie über ihre Erfahrungen mit der Marke posten.
10. Sentiment
Die Sentiment-Analyse ist eine Social-Listening-Technik, die dir etwas über die allgemeine Reputation deiner Marke verrät. Social-Listening-Tools bewerten das Zielgruppen-Sentiment, indem sie nach Schlüsselwörtern suchen, die mit deiner Marke verbunden sind und deren Tonfall analysieren. Diese Daten können deiner Marke dabei helfen, potenzielle PR-Probleme zu erkennen, bevor sie entstehen.
11. Zielgruppen-Demografie
Verfeinere deine Social-Media-Bemühungen, indem du die Demografie deiner Zielgruppen verstehst, einschließlich Standort, Alter und Geschlechterverteilung. Sobald du weißt, mit wem du sprichst, kannst du deine Inhalte auf diese Bedürfnisse ausrichten. Wenn beispielsweise die Mehrheit deiner Follower:innen in Deutschland zwischen 25 und 34 Jahre alt ist, solltest du Inhalte erstellen, die speziell auf diese Altersgruppe zugeschnitten sind.
12. Kundenservice-Metriken
Kundenservice-Metriken umfassen öffentliche Bewertungen, Kundenzufriedenheitswerte und die Ergebnisse von Markenumfragen. Diese Informationen liefern deinem Team klares Feedback darüber, was gut läuft und wo du dich verbessern kannst. Kundenservice-Teams können auch andere Metriken berücksichtigen, die nicht direkt mit Social Media zu tun haben, wie z. B. die Abwanderungsrate. Diese zeigt, wie viele Kund:innen ein Produkt oder eine Dienstleistung innerhalb eines bestimmten Zeitraums nicht mehr nutzen und hilft zu beurteilen, ob sie mit potenziellen Kund:innen in Kontakt stehen.
13. Kosten pro Klick
Cost-per-Click (CPC) messen die Effektivität bezahlter Social-Media-Kampagnen. Diese wichtige Social-Media-Metrik kann deinem Team dabei helfen zu bestimmen, ob du dein Werbebudget klug investierst. Niedrige Kosten pro Klick können zu einer hohen Rendite deiner Investition führen.
Häufig gestellte Fragen – Social-Media-Metriken
Was sind die besten Social-Media-KPIs?
Die wichtigsten Key Performance Indicators (KPI) unterscheiden sich je nach Social-Media-Plattform und den Zielen einzelner Unternehmen. Im Allgemeinen hilft die Beobachtung der Zielgruppenwachstumsrate deiner Marke, der durchschnittlichen Post-Impressionen und der Social-Media-Engagement-Rate, die allgemeine Gesundheit deiner Kanäle zu verstehen.
Wie verfolgst du deine Social-Media-Metriken?
Social-Media-Marketer:innen verwenden Analyse-Tools, einschließlich Google Analytics und Social-Media-Marketing-Tools, um den Social-Media-Erfolg zu messen. Viele Social-Media-Plattformen bieten auch eingebaute Analyse-Tools, die zusätzliche Einblicke liefern können.
Was sind die besten Metriken zur Verfolgung des Social-Media-ROI?
Sowohl Conversion- als auch Engagement-Metriken helfen Marken dabei, den Social-Media-Return on Investment (ROI) zu verstehen. Die Conversion-Rate steht in direktem Zusammenhang mit dem Traffic und den Verkäufen, während eine hohe Engagement-Rate darauf hinweist, dass durch Inhalte entsprechende Beziehungen aufgebaut und Kundenloyalität gefördert wird.





