Die Erstellung eines E-Mail-Newsletters ist ein wesentlicher Bestandteil deiner Marketingstrategie, der dir dabei helfen kann, Verkäufe zu generieren.
Ein Beispiel: Eine E-Mail über saisonale Haustierartikel, die alle paar Monate in den Posteingängen der Abonnent:innen landet. Diese E-Mails führen zu Impulskäufen, bei denen die Leser:innen sich plötzlich mit einem Warenkorb voller saisonaler Artikel für ihre Haustiere wiederfinden, bevor sie überhaupt merken, was passiert ist.
So funktioniert, einfach gesagt, ein E-Mail-Newsletter – eine einfache Werbeaktion, die aus gelegentlichen Leser:innen begeisterte Kund:innen machen kann.
Erfahre, warum es hilfreich ist, einen Newsletter zu versenden, wie du die beste E-Mail-Newsletter-Plattform auswählst, wie du deine erste E-Mail versendest und wie du den Erfolg deiner Newsletter-Kampagnen bewertest.
Was ist ein E-Mail-Newsletter?
Ein E-Mail-Newsletter ist eine regelmäßig versendete E-Mail an deine Mail-Abonnent:innen, um sie mit deiner Marke in Verbindung zu halten. Er kann Produktneuheiten, hilfreiche Tipps, Aktionen, Einblicke hinter die Kulissen oder kuratierte Inhalte enthalten.
Gute Newsletter sind klar und zielgerichtet. Sie beginnen mit einer aussagekräftigen Betreffzeile, bieten nützliche oder interessante Inhalte und enden mit einem klaren Call-to-Action (CTA). Leser:innen sollten genau wissen, was als Nächstes zu tun ist, sei es der Kauf einer neuen Kollektion oder das Lesen eines Blogbeitrags.
Im Gegensatz zu einmaligen Werbe- oder Transaktions-E-Mails (wie Bestellbestätigungen) dienen Newsletter dem Aufbau langfristiger Kundenbeziehungen. Sie helfen dir, präsent zu bleiben und mit der Zeit Vertrauen aufzubauen.
Vorteile eines E-Mail-Newsletters
E-Mail-Newsletter sind ein effektiver Weg, mit deiner Zielgruppe in Kontakt zu treten, Kundenbindung aufzubauen und den Umsatz zu steigern. B2C-Marketer bestätigen sogar, dass E-Mail den höchsten Return on Investment (ROI) aller Marketingkanäle bietet.
Laut dem englischsprachigen Litmus-Bericht „State of Email 2025“ erhalten 35 % der Marketingverantwortlichen für jeden in E-Mail-Marketing investierten Dollar einen Return on Investment (ROI) zwischen 10 und 36 $, während 30 % einen ROI zwischen 36 und 50 $ erzielen.
Hier sind einige der wichtigsten Vorteile, die E-Mail-Newsletter zu einer lohnenden Investition für dein Unternehmen machen:
Personalisierte, direkte Kommunikation
Eine englischsprachige Umfrage von Emarketer unter 10.041 Verbraucher:innen ergab, dass 69 % E-Mail als primären Kommunikationskanal für Marken bevorzugen, noch vor SMS/MMS (53 %).
Wenn du E-Mails direkt an den Posteingang deiner Empfänger:innen sendest, schaffst du eine direkte Verbindung. Social-Media-Marketing, Content-Marketing und bezahlte Werbung wirken oft unpersönlich, E-Mails hingegen lassen sich individuell auf deine Abonnent:innen zuschneiden.
E-Mails an Kund:innen mit Mehrwert – sei es durch Rabatte oder informative Geschichten – schaffen Vertrauen und können letztendlich zu Käufen führen.
Möglichkeit zur erneuten Kontaktaufnahme
Wenn Kund:innen deinen Onlineshop besuchen, aber nichts kaufen, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass sie nicht wiederkommen.
Wenn du jedoch ihre E-Mail-Adressen erfasst, bevor sie deine Website verlassen, kannst du die Kommunikation über Newsletter fortsetzen.
Newsletter-Marketing per E-Mail ermöglicht es dir, den Dialog mit potenziellen Kund:innen auch nach deren Besuch aufrechtzuerhalten und so das Interesse an einem zukünftigen Kauf zu wecken.
Mehr Kontrolle
Beiträge in sozialen Medien können in der Flut von Inhalten untergehen. Zudem gibt es teilweise strenge Zeichenbegrenzungen.
Mit einer E-Mail-Liste von Abonnent:innen hast, die Updates von dir erhalten möchten, hast du die volle Kontrolle. E-Mail bietet dir einen direkten Draht zu potenziellen Kund:innen und ermöglicht es dir, Häufigkeit und Inhalt der Nachrichten präzise zu steuern.
So erstellst du einen Newsletter in 11 Schritten
- Das Ziel deines Newsletters definieren
- Deine E-Mail-Newsletter-Strategie festlegen
- Deine Newsletter-Plattform auswählen
- Eine Designvorlage anpassen
- Einen Zeitplan festlegen
- E-Mail-Adressen sammeln
- Deine automatischen E-Mail-Abläufe anpassen
- Datenschutzbestimmungen und bewährte E-Mail-Praktiken anwenden
- Deinen ersten Newsletter versenden
- Datenanalyse auswerten
- Abmeldungen und Feedback bearbeiten
1. Das Ziel deines Newsletters definieren
Bevor du dich für eine E-Mail-Plattform entscheidest und mit dem Schreiben deines ersten Mailings beginnst, solltest du dir überlegen, welches Ziel dein E-Mail-Newsletter haben soll.
Du kannst E-Mail-Newsletter verwenden, um Beziehungen zu Kund:innen aufzubauen, Abonnent:innen zu informieren, den Umsatz zu steigern, Empfehlungen zu generieren und Kundenfeedback zu sammeln. Wähle einige Ziele aus und priorisiere sie. Überlege dir dann, wie du die Inhalte deines Newsletters nutzen kannst, um diese Ziele zu erreichen.
Überlege dir, welche Art von Newsletter-Inhalten deinen Unternehmenszielen dienen, die du erreichen möchtest, und plane deine E-Mail-Marketingstrategie entsprechend.
2. Deine E-Mail-Newsletter-Strategie festlegen
Sobald du die übergeordneten Ziele für deinen E-Mail-Newsletter festgelegt hast, beantworte detailliertere Fragen, die deine Strategie beeinflussen werden:
- Zielgruppe. Möchtest du potenzielle neue Käufer:innen oder frühere Kund:innen erreichen? Wer sind deine idealen Kund:innen? Ideale Kund:innen könnten beispielsweise sein: „Technisch versierter Millennial-Eltern mit kleinen Kindern, die in Deutschland leben und ein Haushaltseinkommen von 100.000 Euro oder mehr haben“.
- Themen. Soll sich dein Newsletter auf Tipps zur Verwendung deines Produkts oder auf Trendberichte konzentrieren? Wähle Newsletter-Ideen, die mit dem Ziel deines Unternehmens übereinstimmen und die Leser:innen bei der Stange halten. Für ein Unternehmen, das Geschirr herstellt, könntest du darüber berichten, wie man das perfekte Abendessen für Gruppen organisiert oder Tipps geben, wie man Besteck kratzfrei hält.
- E-Mail-Erfassungsmethoden. Wie willst du Abonnent:innen zu deiner E-Mail-Liste hinzufügen? Implementiere mehrere Erfassungspunkte, um deine E-Mail-Liste effektiv aufzubauen. Erwäge, Anmeldeformulare auf der Startseite deiner Website, in Blog-Pop-ups und in den Bio-Links der sozialen Netzwerke hinzuzufügen. Du kannst Kund:innen auch während des Bestellvorgangs dazu auffordern, sich für deinen Newsletter anzumelden und so ihr Engagement nach dem Kauf nutzen.
- Häufigkeit des Versands. Wie oft wirst du deinen Newsletter versenden? Den richtigen Rhythmus für den Versand von Newslettern zu finden, ist zum Teil Kunst und zum Teil Wissenschaft. Halte dich an die gleichen Wochentage und vermeide es, einen zu ehrgeizigen Rhythmus festzulegen, den du langfristig nicht einhalten kannst.
3. Deine Newsletter-Plattform auswählen
Es gibt mehrere E-Mail-Marketing-Dienste mit verschiedenen Funktionen, Vorteilen und Preisplänen. Auch wenn du anfangs vielleicht nicht alle verfügbaren Funktionen benötigst, lohnt es sich, eine Plattform in Betracht zu ziehen, die alle Funktionen bietet, die du im Laufe der Zeit benötigst.
Hier sind einige Funktionen, die du bei der Auswahl einer E-Mail-Newsletter-Plattform berücksichtigen solltest, die deinen aktuellen Anforderungen entspricht und sich für die Zukunft skalieren lässt:
- Integrierte Vorlagen und anpassbare Themen. Passe das Layout, die Farben, Schriftarten und Bilder deiner E-Mailings mit der Drag-and-Drop-Editor-Funktion an.
- E-Mail-Personalisierung. Verleihe deinen E-Mails eine persönliche Note, indem du mit Hilfe von Zusammenführungs-Tags (z. B. Vorname) Abonnentendetails in den Inhalt von E-Mails einfügst.
- E-Mail-Segmentierung. Unterteile deine E-Mail-Abonnent:innen in verschiedene Listen, um basierend auf Kundensegmenten relevantere Inhalte bereitzustellen.
- E-Mail-Automatisierung. Sende Abonnent:innen automatisch vorab verfasste E-Mails, nachdem sie eine bestimmte Aktion ausgeführt haben (z. B. eine E-Mail bei abgebrochenem Einkauf) oder eine bestimmte Zeit lang auf deiner Liste stehen (z. B. eine Willkommens-E-Mail).
- E-Mail-Planung. Schreibe E-Mails im Voraus und plane sie für später ein.
- E-Mail-Tests. Sende dir selbst Test-E-Mails, bevor du einen Newsletter an deine gesamte Liste versendest.
- A/B-Testfunktionen. Beim A/B-Test wird eine Version eines Newsletters an die Hälfte deiner Liste und eine andere Version an die andere Hälfte gesendet, um zu sehen, welche Version besser abschneidet.
- Kampagnenmessung und -analyse. Rufe für jeden versendeten Newsletter Kennzahlen wie die Öffnungsrate, die Klickrate und die Anzahl der Abmeldungen ab.
Shopify E-Mail ist eine E-Mail-Marketing-Software für den Handel. Wenn du mit deinem Unternehmen auf Shopify bist, kannst du Shopify E-Mail verwenden, um ganz einfach E-Mails zu entwerfen, ohne eine Zeile Code schreiben zu müssen.
4. Eine Designvorlage anpassen
Die meisten Newsletter-Plattformen bieten anpassbare Vorlagen und Designs, sodass du das spezifische Farbschema, Layout und die Schriftart an die Farben und Schriftarten deiner Marke anpassen kannst. Shopify bietet beispielsweise zahlreiche Vorlagen für jeden Zweck, von Produktpräsentationen bis hin zu Feiertagsaktionen.
HelloBody vertreibt natürliche Hautpflegeprodukte mit einem Fokus auf Selfcare und Ästhetik. Die Website kombiniert sanfte Farben mit einem modernen, femininen Look – und genau dieser Stil spiegelt sich auch im E-Mail-Newsletter wider. Mit einem klaren Design, einem auffälligen Rabattangebot (15 % auf die erste Bestellung) und einer persönlichen Ansprache wird gezielt Vertrauen aufgebaut und zum Abonnieren motiviert.

Wähle ein Layout und ein Design, das zu deiner aktuellen Markenidentität passt. Die meisten E-Mail-Marketing-Plattformen ermöglichen es dir, dein Marken-Kit hochzuladen, sodass du deine Unternehmensfarben und -schriftarten im E-Mail-Builder griffbereit hast.
5. Einen Zeitplan festlegen
Überlege, wie oft du Newsletter realistisch und regelmäßig versenden kannst. Zu Beginn kann es hilfreich sein, sich dazu zu verpflichten, wöchentliche oder zweiwöchentliche Newsletter an einem Wochentag zu versenden, der am besten passt.
Heimatgut, bekannt für seine Bio-Snacks wie Linsenchips und Popcorn, nutzt seinen Newsletter, um regelmäßig über neue Produkte, Aktionen und Lifestyle-Themen rund ums bewusste Snacken zu informieren. Mit einem nahbaren Ton baut Heimatgut eine persönliche Verbindung zur Community auf – ganz nach dem Motto: Let’s be friends!

6. E-Mail-Adressen sammeln
Erfasse Newsletter-Abonnent:innen dort, wo Menschen bereits mit deinem Unternehmen interagieren – z. B. auf deiner Website und in deinen Social-Media-Konten –, indem du Anmeldeformulare einbettest und Links zur Anmeldung teilst.
Das Hinzufügen eines E-Mail-Anmeldeformulars auf Shopify und anderen Websites ist in der Regel einfach und erfordert keine speziellen Programmierkenntnisse. So geht's:
- Binde dein Anmeldeformular in deine Website ein. Erstelle ein Pop-up, das angezeigt wird, wenn jemand auf deiner Seite landet, und füge ein permanentes Formular in deine Kopf- oder Fußzeile ein. Verfasse einen ansprechenden Text, der den Abonnent:innen zeigt, was sie von deinem Newsletter erwarten können, und überlege dir, ob du die Leute mit exklusiven Inhalten, Rabatten oder Wettbewerbsteilnahmen zur Anmeldung motivieren kannst.
- Binde dein Anmeldeformular während des Bezahlvorgangs ein. Biete Website-Besucher:innen nach dem Kauf eines Artikels an, sich mit den von ihnen angegebenen Informationen für deinen E-Mail-Newsletter anzumelden. So kannst du deinen Kund:innen nützliche Informationen zur Verwendung des Produkts zukommen lassen oder Anreize für weitere Einkäufe, Empfehlungen und Weiterempfehlungen schaffen.
- Teile die Anmeldelinks in den sozialen Medien. Füge einen Link zum Abonnieren deines Newsletters in die Instagram-Biografie deines Unternehmens ein oder füge ihn in den Abschnitt „Über uns“ auf der Facebook-Seite deines Unternehmens ein.
7. Deine automatischen E-Mail-Abläufe anpassen
Während sich deine zeitnahen Newsletter von Woche zu Woche oder von Monat zu Monat ändern, bleiben einige E-Mails – wie die Willkommens-E-Mail und die Abmelde-E-Mail – gleich und werden automatisch versendet, wenn Abonnent:innen eine bestimmte Aktion ausführen.
Beispielsweise werden neue Abonnent:innen in einer Begrüßungs-E-Mail für ihre Anmeldung gedankt, es wird erklärt, was die Leser:innen erwartet, und es werden relevante Links geteilt.
JACKS beauty line, eine von Make-up Artistin Miriam Jacks gegründete Beauty-Brand mit Fokus auf individuelle Beratung und handgemachte Produkte, heißt neue Abonnent:innen mit einer markenbezogenen Willkommens-E-Mail willkommen.

Stelle sicher, dass jeder Berührungspunkt mit den Leser:innen authentisch und mit deiner Marke verbunden ist. Abgesehen von Begrüßungs-E-Mails kannst du neue Abonnent:innen nach ihrem Geburtstag fragen und allen Abonnent:innen an dem von ihnen angegebenen Datum einen automatischen Geburtstagsrabatt senden.
Weitere automatisierte E-Mails, die du einrichten solltest, sind:
- E-Mail-Serie für abgebrochene Warenkörbe
- E-Mail-Serie für Neukund:innen
- E-Mail-Serie für Stammkund:innen
- E-Commerce-E-Mail-Empfangsbestätigungen
- E-Mail-Serie zur erneuten Kontaktaufnahme
- Aktualisierungen des Produktbestands
- E-Mails für Umfragen oder Feedback
Weiterlesen und lernen: Newsletter erstellen: E-Mail-Marketing einfach und effizient
8. Datenschutzbestimmungen und bewährte E-Mail-Praktiken anwenden
E-Mail-Adressen sind das digitale Äquivalent zu Telefonnummern, und als solche gibt es Gesetze zum Schutz der Privatsphäre von Personen.
Die E-Mail-Vorschriften variieren von Land zu Land. Beim Erstellen einer E-Mail-Liste sind die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) in Europa, CAN-SPAM in den USA und CASL in Kanada zu beachten.
Kurz gesagt, einige bewährte Vorgehensweisen, die es zu befolgen gilt, sind:
- Abonnent:innen müssen sich aktiv anmelden. Das Versenden von E-Mail-Nachrichten an Personen, die sich nicht angemeldet haben, ist nicht DSGVO-konform und wird allgemein als Spam betrachtet. Selbst Kund:innen, die ihre E-Mail-Adresse für einen Kauf angeben, müssen sich ausdrücklich für den Erhalt von Newsletter-Mitteilungen anmelden, die nicht mit ihrer Bestellung in Zusammenhang stehen.
- Erwerbe keine E-Mail-Listen. Die Vergrößerung deines Newsletter-Publikums durch den Kauf von E-Mail-Adressen gilt nicht als „Opt-in“ und ist nicht DSGVO-konform.
- E-Mails müssen einen Abmeldelink enthalten. Abonnent:innen müssen die Möglichkeit haben, den Erhalt von E-Mail-Mitteilungen von dir abzubestellen.
- Füge deine geschäftlichen Kontaktinformationen hinzu. Füge die Kontaktinformationen deines Unternehmens in die Fußzeile jeder E-Mail ein, um die Anti-Spam-Gesetzgebung einzuhalten.
Die Nichteinhaltung der DSGVO und anderer Datenschutz- und Anti-Spam-Gesetze kann zu Gebühren und Strafen für dein Unternehmen führen.
Darüber hinaus können Spam-Meldungen dazu führen, dass deine E-Mails als Spam markiert werden oder dein Konto auf bestimmten E-Mail-Newsletter-Plattformen deaktiviert wird.
9. Deinen ersten Newsletter versenden
Wenn du bereit bist, deine erste E-Mail zu versenden, befolge diese Schritte:
- Lege deinen Absendernamen und deine E-Mail-Adresse fest. Sende deinen ersten Newsletter unter deinem Firmennamen (eine gute Wahl für Newsletter, die hauptsächlich informativ oder werblich sind) oder unter dem Namen einer Einzelperson (eine gute Wahl, wenn du einen Blick hinter die Kulissen deines Unternehmens gewähren oder eine persönlichere Verbindung zu deinem Publikum herstellen möchtest). Alternativ kann eine E-Mail-Adresse ohne Antwortfunktion (z. B. noreply@litejournal.co) verhindern, dass Leser:innen dir direkt antworten.
- Wähle deine Empfänger:innen aus. Wenn du deine Liste segmentiert und in zielgerichtetere Gruppen unterteilt hast, wähle die richtige Liste für deinen spezifischen Versand aus.
- Erstelle deine Betreffzeile und den Text vor der Überschrift: Halte deine Überschriften und den Text vor der Überschrift kurz und knackig. Zeige auf, welchen Mehrwert die Leser:innen erhalten. Teste, wie deine Überschrift auf Mobilgeräten aussieht und wo eventuell Wörter abgeschnitten werden, wenn eine Zeile zu lang ist.
- Teste deine E-Mail. Bei den meisten E-Mail-Newsletter-Plattformen kannst du eine Test-E-Mail an dich selbst senden, bevor du sie an deine E-Mail-Liste sendest. Dies ist eine hilfreiche Funktion, um eventuelle Rechtschreibfehler oder Formatierungsprobleme zu erkennen. Überprüfe auf jeden Fall die Formatierung, sowohl wie diese auf dem Desktop als auch auf dem Handy angezeigt wird.
Schreibe den Content für deinen Newsletter
Hier findest du ein paar Tipps zum Copywriting und für die Erstellung deines ersten Newsletters. Behalte dabei immer deine Unternehmensziele und dein Zielpublikum im Hinterkopf:
- Beginne mit einem starken Einstieg. Wie bei jedem anderen Text auch, solltest du die Aufmerksamkeit deiner Leser:innen sofort auf dich ziehen, damit sie deinen Newsletter bis zum Ende lesen.
- Halte deine Sätze klar und prägnant. Verwende eine einfache Sprache und vermeide zu lange oder zu komplizierte Sätze.
- Lenke Traffic auf deine Website mit einem Handlungsaufruf (CTA). Lade die Abonnent:innen mit einem CTA-Button in deinem Newsletter dazu ein, mehr zu lesen oder etwas auf deiner Website zu kaufen.
- Verwende eine übersichtliche Formatierung, die sich schnell überfliegen lässt. Unterteile lange Textabschnitte mithilfe von Überschriften und auffälligen Grafiken.
- Füge nach Möglichkeit eine Personalisierung hinzu. Verwende Merge Tags in deiner Newsletter-Plattform, um Abonnent:innen mit ihrem Vornamen anzusprechen, und füge mit einer einprägsamen Grußformel eine persönliche Note hinzu.
Wenn möglich, lass deinen Newsletter von jemandem redigieren und Korrektur lesen, bevor du auf „Senden“ klickst, damit die Botschaft richtig ankommt.
10. Datenanalyse auswerten
24 Stunden nach dem erfolgreichen Versand deiner E-Mail ist es an der Zeit, dir die Daten-Analyse anzuschauen.
Die meisten E-Mail-Newsletter-Plattformen messen die Leistung deiner versendeten E-Mails und liefern wichtige E-Mail-Marketing-Kennzahlen wie Öffnungsrate, Klickrate, Abmeldungen und vieles mehr.

Hier sind einige Kennzahlen, die du über einen längeren Zeitraum im Auge behalten solltest:
- Öffnungsrate. Der Prozentsatz der Abonnent:innen, die deinen E-Mail-Newsletter öffnen.
- Klickrate (CTR). Der Prozentsatz der Abonnent:innen, die nach dem Öffnen deines E-Mail-Newsletters auf einen Link in diesem klicken.
- Abmeldungen. Der Prozentsatz der Abonnent:innen, die sich vom Erhalt weiterer E-Mails deiner Marke abmelden.
Was „gute“ Öffnungs- und Klickraten sind, hängt weitgehend von deiner Branche ab. Im E-Commerce-Sektor liegt die Öffnungsrate beispielsweise bei durchschnittlich 29,81 %.
Verfolge, wie viel Traffic dein Newsletter auf deine Website gebracht hat und welche Verkäufe deine E-Mail generiert hat.
Nutze deine ersten Ergebnisse, um weiter mit verschiedenen Inhaltstypen und Layouts zu experimentieren.
11. Abmeldungen und Feedback bearbeiten
Mit einem reibungslosen Abmeldeprozess respektierst du die Entscheidungen deiner Abonnent:innen und sammelst gleichzeitig Erkenntnisse, um deine E-Mail-Marketing-Bemühungen zu verbessern. Wenn du die Abmeldung erschwerst, werden die Abonnent:innen frustriert und es kann zu Spam-Beschwerden kommen.
Hier sind einige Tipps für den Umgang mit Abmeldungen:
- Gestalte die Abmeldung einfach und zugänglich. Der Link zur Abmeldung sollte in jeder E-Mail klar und deutlich sichtbar sein, in der Regel in der Fußzeile. Es sollte nur ein oder zwei Klicks dauern, bis sich die Leser:innen abmelden können.
- Analysiere die Gründe für Abmeldungen. Biete eine kurze Umfrage an, um die Gründe für eine Abmeldung zu verstehen. Häufige Gründe sind, dass die Leser:innen zu viele E-Mails erhalten haben, der Inhalt nicht relevant oder wertvoll ist, sich ihre Interessen oder Umstände geändert haben oder sie E-Mail-Müdigkeit verspüren.
- Nutze Feedback, um Inhalte und Zustellung zu verbessern. Jede Abmeldung ist eine Gelegenheit, zu lernen und sich zu verbessern. Durch die Annahme von Feedback kannst du einen ansprechenderen Newsletter erstellen, der Abonnent:innen anzieht und bindet.
Tipps zur Erstellung eines Newsletters
Ein guter Newsletter informiert, inspiriert und bindet – vorausgesetzt, er ist gut gemacht. Hier sind die wichtigsten Schritte im Überblick:
1. Ziel & Zielgruppe klären
Wen willst du erreichen – und warum? Je klarer das Ziel, desto gezielter kannst du Inhalte und Tonalität abstimmen.
2. Passenden Newsletter-Typ wählen
Ob Angebots-Mail, Info-Newsletter oder Event-Ankündigung – wähle das Format, das am besten zu deinem Zweck passt.
3. Starker Betreff
Kurz, relevant und neugierig machend. Der Betreff entscheidet, ob deine Mail überhaupt geöffnet wird.
4. Klarer Aufbau & Mehrwert
Strukturierte Inhalte, kurze Texte, ansprechende Bilder und eine klare Call-to-Action sorgen für mehr Klicks.
5. Mobilfreundliches Design
Viele lesen Mails am Handy – daher auf responsive Layouts, gute Lesbarkeit und klickbare Buttons achten.
6. Rechtliches nicht vergessen
Double-Opt-In, Abmeldelink, Impressum und Datenschutzangaben sind Pflicht!
7. Analyse & Optimierung
Öffnungs- und Klickraten regelmäßig checken und Inhalte, Versandzeit oder Design bei Bedarf anpassen.
Die richtige Plattform wählen
Kostenlose und kostenpflichtige Newsletter-Vorlagen und -Plattformen
Egal, wo du dich gerade befindest, es gibt die passende Newsletter-Plattform für deine geschäftlichen Bedürfnisse. Viele Tools bieten kostenlose Versionen an, während kostenpflichtige Tarife Automatisierung, erweiterte Analysen und mehr Gestaltungsfreiheit ermöglichen.
Hier ist ein kurzer Vergleich beliebter Plattformen:
| Plattform | Kostenloser Tarif | Ideal für | Wichtigste Funktionen | Shopify-Integration |
|---|---|---|---|---|
| Shopify Messaging | ✅ | Shopify-Shops | Branded Templates, Automatisierung, Produktblöcke | ✅ Integriert |
| Mailchimp | ❌ (eingeschränkter kostenloser Tarif) | Kleine bis mittelgroße Shops | Drag-and-Drop-Editor, Analysen, Automatisierungen | ✅ Per App |
| Klaviyo | ✅ | Wachsende oder datengetriebene Marken | Erweiterte Segmentierung, SMS, detaillierte Analysen, Automatisierung | ✅ Per App |
| Kit | ✅ | Kreative und kleine Shops | Einfache Automatisierung, Landingpages, Abonnenten-Tags | ❌ Nur Drittanbieter |
| Beehiiv | ✅ | Newsletter-orientierte Kreative | Klares Design, Monetarisierungstools, Empfehlungsfunktionen | ❌ |
| Canva | ✅ | Visuell orientierte Marken und Kreative | Newsletter-Vorlagen, Drag-and-Drop-Designtools, Marken-Kits | ❌ (nur Designtool) |
Hinweis: Canva ist keine E-Mail-Versandplattform (ESP). Es ist ein Designtool mit anpassbaren Newsletter-Vorlagen, die du exportieren und in deinen E-Mail-Dienst hochladen kannst. Canva harmoniert ideal mit Plattformen wie Shopify Messaging, Mailchimp oder Klaviyo und ist besonders für Händler:innen geeignet, die Wert auf ansprechende visuelle Inhalte legen.
Erstelle E-Mail-Newsletter mit Shopify
Mit E-Mail-Newslettern erreichen Sie Ihre Abonnenten direkt im Posteingang. So schaffen Sie einen kontinuierlichen Kommunikationskanal, um nützliche Informationen zu teilen, die Bekanntheit Ihrer Produkte und Dienstleistungen zu steigern und eine Beziehung aufzubauen, die zu Käufen führen kann.
*Basierend auf einer 2025 durchgeführten Umfrage unter 500 Shopify-Händler:innen in Australien, Kanada, Großbritannien, Irland, Neuseeland und den USA. Die Teilnehmer:innen waren etablierte Händler:innen mit mindestens zwei Jahren Erfahrung auf der Plattform. Die Ergebnisse spiegeln die Erfahrungen dieser Stichprobe wider und sind möglicherweise nicht repräsentativ für alle Händler:innen.
Fazit
Von organischen Social Media bis hin zu bezahlter Werbung gibt es eine Vielzahl von Möglichkeiten, dich mit potenziellen Kund:innen zu unterhalten und mit früheren Käufer:innen in Kontakt zu bleiben.
Mit Marketing E-Mails, insbesondere einem E-Mail-Newsletter, kannst du jedoch eine Nachricht direkt in die E-Mail-Postfächer deiner Abonnent:innen senden und so einen kontinuierlichen Kommunikationskanal eröffnen. Darüber kannst du Neuigkeiten teilen, das Bewusstsein für deine Produkte und Dienstleistungen schärfen und eine Verbindung herstellen, die zu einem Kauf führen kann.
Als Teil deiner Marketing-Strategie helfen dir dabei professionelle E-Mail-Marketing-Tools, um den Versand effizient zu gestalten, Zielgruppen zu segmentieren und den Erfolg deiner Kampagnen zu messen.
Häufig gestellte Fragen – Newsletter erstellen
Was musst du rechtlich bei Newslettern beachten?
Beim Versand von Newslettern muss die Einwilligung der Empfänger:innen eingeholt werden (Double-Opt-In). Außerdem müssen die Datenschutzvorgaben der DSGVO beachtet werden, und jeder Newsletter muss eine einfache Abmeldemöglichkeit sowie ein vollständiges Impressum enthalten. Der Versand ohne Zustimmung gilt als Spam und ist rechtlich problematisch.
Wie oft solltest du einen Newsletter versenden?
Die Häufigkeit sollte regelmäßig, aber nicht zu häufig sein – z.B. einmal pro Woche oder Monat. Zu häufige Newsletter können als störend empfunden werden, während seltene Newsletter weniger Engagement erzielen. Passe die Frequenz basierend auf dem Feedback und den Reaktionen deiner Abonnent:innen an.
Was ist die beste Plattform zur Erstellung eines Newsletters?
Shopify E-Mail, Mailchimp, ConvertKit, Campaign Monitor, MailerLite und Brevo sind alles gute Optionen, die du in Betracht ziehen kannst, und sie lassen sich alle in Shopify-Shops integrieren.
Wie kannst du deine E-Mail-Newsletter-Liste erweitern?
Erweitere deine Liste, indem du Newsletter-Anmeldeformulare auf deiner Website und im Checkout-Prozess deines Online-Shops einbettest. Teile außerdem deinen Newsletter-Anmeldelink in den sozialen Medien.
Sende deinen Newsletter regelmäßig und biete den Abonnent:innen einen Mehrwert, damit sie ihn an ihre Familie, Freund:innen und Kolleg:innen weiterleiten oder ihn durch Mundpropaganda bekannt machen.












